Sage 100 → myfactory
Von Sage 100 nach myfactory, ohne Ihre Historie zurückzulassen.
Ein eingespieltes System, an dem über Jahre mehrere Hände gearbeitet haben. Beim Wechsel stellt sich zuerst die Frage, was davon wirklich mit muss.
Sage-100-Installationen sind selten pur. Über die Zeit kommen Zusatzmodule, angepasste Masken und Auswertungen dazu, oft von verschiedenen Anbietern und zu verschiedenen Anlässen. Fachlich ist das gut so – es ist die Anpassung an Ihren Betrieb. Für einen Wechsel bedeutet es aber, dass zuerst sortiert werden muss: Was ist echter Bestand, was war eine Zwischenlösung, was hat sich längst erledigt? Wir übernehmen Ihre Daten nach myfactory und machen diese Sortierung zu einem eigenen Arbeitsschritt, statt sie nebenbei zu erledigen.
Typische Anlässe für den Wechsel
Der Auslöser ist selten die Software selbst. Meistens ist es eine Veränderung im Betrieb, die das System plötzlich im Weg stehen lässt:
- Die laufenden Kosten stehen auf dem Prüfstand, und dabei fällt auf, wie viele Bausteine mitbezahlt werden.
- Zusätze aus mehreren Händen greifen ineinander – und niemand kann mehr sagen, welcher davon eine Änderung verträgt.
- Mitarbeiter sollen von unterwegs oder aus dem Homeoffice arbeiten, ohne dass dafür jedes Mal eine Sonderlösung nötig ist.
- Ein zweiter Standort oder ein weiterer Mandant kommt dazu und soll nicht wieder von vorn eingerichtet werden.
- Die Betreuung liegt bei einem Partner, mit dem die Zusammenarbeit nicht mehr passt – oder sie liegt bei niemandem.
Keiner dieser Punkte ist ein Grund, die Historie zurückzulassen. Genau darum geht es auf dieser Seite.
Was wir für Sie tun
- Bestandsaufnahme. Wir sehen uns Ihr heutiges System an – was darin steckt, wie es benutzt wird und was über die Jahre dazugekommen ist.
- Zuordnung mit Ihnen. Welches Feld aus dem Altsystem welche Bedeutung im neuen bekommt, entscheiden wir gemeinsam. Das ist eine fachliche Frage, keine technische.
- Testübernahme auf einer Kopie. Nichts davon berührt Ihr Tagesgeschäft.
- Abgleich und Besprechung. Sie bekommen das Prüfergebnis und wir gehen es zusammen durch – auch das, was nicht übernommen wurde, und warum.
- Nacharbeit. Was der Abgleich zeigt, wird korrigiert. Danach läuft die Übernahme erneut.
- Stichtagsübernahme. Der Lauf, den Sie zu diesem Zeitpunkt schon kennen – diesmal in Ihr neues myfactory.
Wie wir arbeiten
Eine Datenübernahme ist erst fertig, wenn jemand nachgerechnet hat. Diese drei Punkte machen den Unterschied zwischen einem erfolgreichen Programmlauf und einem belastbaren Ergebnis:
Nach jedem Lauf stellen wir Quelle und Ziel nebeneinander, Bereich für Bereich, und gehen das Ergebnis mit Ihnen durch. Ein Lauf ohne Fehlermeldung ist kein Nachweis – er sagt nur, dass nichts abgestürzt ist.
Geht etwas schief, ist bekannt, wo der Lauf steht, und er lässt sich wiederholen. Es entsteht kein halber Datenbestand, über den später niemand mehr Bescheid weiß.
Die Übernahme lässt sich wiederholen. Der Stichtag ist damit die Wiederholung eines Vorgangs, den alle Beteiligten schon kennen – keine Premiere am Umstellungswochenende.
Welche Bereiche in Ihrem Fall übernehmbar sind
Das hängt an Ihrer Installation – an der Version, am Ausbaustand und daran, was Sie über die Jahre selbst ergänzt haben. Zwei Betriebe mit demselben Vorgängersystem bekommen deshalb regelmäßig unterschiedliche Antworten. Eine allgemeine Liste würde Ihnen genau das verschweigen, worauf es ankommt: ob Ihre Preisstaffeln, Ihre Freifelder, Ihre Belegjahre mitkommen.
Deshalb geben wir Ihnen keine Liste, sondern eine Auskunft. Sagen Sie uns unten, womit Sie heute arbeiten und was Ihnen wichtig ist – wir sehen es uns an und sagen Ihnen, was in Ihrem Fall geht und was nicht. Das kostet Sie nichts und dauert kein Projekt.
Bereiche für unseren Fall klären
Was Sie dafür brauchen
- Eine aktuelle Sicherung Ihrer Datenbank – wir lesen aus einer Kopie, Ihr Tagesgeschäft läuft weiter.
- Die Angabe Ihres Versionsstands und, falls vorhanden, eine Liste der eingesetzten Zusätze.
- Einen Ansprechpartner, der weiß, welche Anpassungen im Alltag wirklich benutzt werden.
- Eine Vorstellung davon, wie weit die Historie mitkommen soll – wir zeigen Ihnen, was die Varianten bedeuten.
Was nicht mitkommt
Manches übernehmen wir bewusst nicht. Verworfene Belege, Datensätze ohne gültige Zuordnung und Stammdaten, die seit Jahren niemand mehr benutzt hat, gehören nicht in ein neues System – sie würden nur die Suche verstopfen und in der ersten Inventur Fragen aufwerfen. Anderes geht technisch nicht: Berechtigungen, gespeicherte Auswertungen und Oberflächeneinstellungen sind an die Bauweise des alten Programms gebunden und haben im neuen keine Entsprechung.
Und manches zeigt sich erst in der Testübernahme – ein Beleg, dessen Positionen sich nicht zuordnen lassen, ein Artikel ohne Einheit. Was in Ihrem Fall dazugehört, steht danach im Abgleich, mit Grund. Wir besprechen es mit Ihnen, bevor irgendetwas in Ihr Echtsystem geht.
Häufige Fragen
Wir setzen etliche Zusatzmodule ein. Was passiert damit?
Wie viele Mandanten können übernommen werden?
Können wir schrittweise umstellen?
Was passiert mit den offenen Posten?
Wie lange dauert so eine Übernahme?
Welche Bereiche lassen sich in Ihrem Fall übernehmen?
Sagen Sie uns, womit Sie heute arbeiten und worauf es Ihnen ankommt. Wir sehen es uns an und melden uns mit einer Einschätzung – was in Ihrem Fall übernommen werden kann und was nicht. Alternativ erreichen Sie uns über unsere Kontaktseite oder telefonisch unter 07306 9241-800.
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Wir sagen Ihnen, was von Ihren Daten mitkommen kann – und was Sie dabei getrost zurücklassen dürfen.
Einschätzung anfordern 07306 9241-800