Sage New Classic (Classic Line) → myfactory
Von Sage New Classic nach myfactory – auch nach vielen Jahren.
Ein System, das lange läuft, ist tief im Betrieb verankert. Der Wechsel gelingt, wenn die Historie mitgeht – und nicht nur die Stammdaten.
Sage New Classic – vielen im Betrieb weiterhin als Classic Line vertraut – läuft dort, wo es läuft, meist sehr lange. Das hat Folgen, die man beim Umstieg ernst nehmen muss: Die Abläufe haben sich um das System herum geformt, nicht umgekehrt. Es gibt Konventionen, die nie jemand aufgeschrieben hat, und einen Datenbestand, der über sehr viele Geschäftsjahre reicht. Wir übernehmen Ihre Daten nach myfactory und legen dabei offen, was übernommen wurde und was nicht – damit das Wissen aus dieser Zeit nicht am Umstellungstag hängen bleibt.
Warum der Wechsel gerade jetzt ansteht
Bei einem System, das seit vielen Jahren läuft, kommt der Anlass meist von außen – aus dem Betrieb, nicht aus der Software:
- Die Betreuung hängt an wenigen Köpfen, und einer davon geht in absehbarer Zeit in den Ruhestand.
- Neue Mitarbeiter sollen sich einarbeiten können, ohne dass ihnen jemand jahrelang die ungeschriebenen Regeln erklärt.
- Ein Wechsel der Server oder der Infrastruktur steht ohnehin an – und dann stellt sich die Frage nach dem System gleich mit.
- Anforderungen von Kunden oder Lieferanten – elektronische Belege, Portale, Schnittstellen – lassen sich nur noch mit Aufwand erfüllen.
- Die nächste Generation im Betrieb übernimmt und will nicht die nächsten zwanzig Jahre mit den Umwegen arbeiten.
Keiner dieser Punkte ist ein Grund, die Historie zurückzulassen. Genau darum geht es auf dieser Seite.
Was wir für Sie tun
- Bestandsaufnahme. Wir sehen uns Ihr heutiges System an – was darin steckt, wie es benutzt wird und was über die Jahre dazugekommen ist.
- Zuordnung mit Ihnen. Welches Feld aus dem Altsystem welche Bedeutung im neuen bekommt, entscheiden wir gemeinsam. Das ist eine fachliche Frage, keine technische.
- Testübernahme auf einer Kopie. Nichts davon berührt Ihr Tagesgeschäft.
- Abgleich und Besprechung. Sie bekommen das Prüfergebnis und wir gehen es zusammen durch – auch das, was nicht übernommen wurde, und warum.
- Nacharbeit. Was der Abgleich zeigt, wird korrigiert. Danach läuft die Übernahme erneut.
- Stichtagsübernahme. Der Lauf, den Sie zu diesem Zeitpunkt schon kennen – diesmal in Ihr neues myfactory.
Wie wir arbeiten
Eine Datenübernahme ist erst fertig, wenn jemand nachgerechnet hat. Diese drei Punkte machen den Unterschied zwischen einem erfolgreichen Programmlauf und einem belastbaren Ergebnis:
Nach jedem Lauf stellen wir Quelle und Ziel nebeneinander, Bereich für Bereich, und gehen das Ergebnis mit Ihnen durch. Ein Lauf ohne Fehlermeldung ist kein Nachweis – er sagt nur, dass nichts abgestürzt ist.
Und das Fehlen einer Spur bedeutet etwas: keine Spur heißt „nicht gelaufen“, eine Spur ohne Inhalt heißt „nachgesehen, war leer“. Diesen Unterschied kann Ihnen hinterher niemand mehr rekonstruieren, wenn er nicht von Anfang an mitgeschrieben wird.
Die Übernahme lässt sich wiederholen. Der Stichtag ist damit die Wiederholung eines Vorgangs, den alle Beteiligten schon kennen – keine Premiere am Umstellungswochenende.
Welche Bereiche in Ihrem Fall übernehmbar sind
Das hängt an Ihrer Installation – an der Version, am Ausbaustand und daran, was Sie über die Jahre selbst ergänzt haben. Zwei Betriebe mit demselben Vorgängersystem bekommen deshalb regelmäßig unterschiedliche Antworten. Eine allgemeine Liste würde Ihnen genau das verschweigen, worauf es ankommt: ob Ihre Preisstaffeln, Ihre Freifelder, Ihre Belegjahre mitkommen.
Deshalb geben wir Ihnen keine Liste, sondern eine Auskunft. Sagen Sie uns unten, womit Sie heute arbeiten und was Ihnen wichtig ist – wir sehen es uns an und sagen Ihnen, was in Ihrem Fall geht und was nicht. Das kostet Sie nichts und dauert kein Projekt.
Bereiche für unseren Fall klären
Was Sie dafür brauchen
- Eine aktuelle Sicherung Ihrer Datenbank – wir lesen aus einer Kopie, nicht aus Ihrem Tagesbetrieb.
- Die Angabe Ihres Versionsstands und, bei mehreren Mandanten, welche davon übernommen werden sollen.
- Jemanden, der die ungeschriebenen Regeln kennt: welche Nummernkreise eine Bedeutung tragen, welche Felder zweckentfremdet wurden. Das ist bei lange gewachsenen Installationen der wichtigste Beitrag von Ihrer Seite.
- Eine Entscheidung dazu, wie weit die Historie zurückreichen soll.
Was nicht mitkommt
Manches übernehmen wir bewusst nicht. Verworfene Belege, Datensätze ohne gültige Zuordnung und Stammdaten, die seit Jahren niemand mehr benutzt hat, gehören nicht in ein neues System – sie würden nur die Suche verstopfen und in der ersten Inventur Fragen aufwerfen. Anderes geht technisch nicht: Berechtigungen, gespeicherte Auswertungen und Oberflächeneinstellungen sind an die Bauweise des alten Programms gebunden und haben im neuen keine Entsprechung.
Und manches zeigt sich erst in der Testübernahme – ein Beleg, dessen Positionen sich nicht zuordnen lassen, ein Artikel ohne Einheit. Was in Ihrem Fall dazugehört, steht danach im Abgleich, mit Grund. Wir besprechen es mit Ihnen, bevor irgendetwas in Ihr Echtsystem geht.
Häufige Fragen
Unser System läuft seit sehr vielen Jahren. Ist das ein Problem?
Bei uns bedeuten manche Felder etwas anderes, als ihr Name sagt.
Kommt unsere Belegehistorie mit?
Können wir die Übernahme testen, ohne den Betrieb zu stören?
Was ist, wenn wir mitten in der Übernahme merken, dass etwas fehlt?
Welche Bereiche lassen sich in Ihrem Fall übernehmen?
Sagen Sie uns, womit Sie heute arbeiten und worauf es Ihnen ankommt. Wir sehen es uns an und melden uns mit einer Einschätzung – was in Ihrem Fall übernommen werden kann und was nicht. Alternativ erreichen Sie uns über unsere Kontaktseite oder telefonisch unter 07306 9241-800.
New-Classic-Umstieg besprechen?
Wir sagen Ihnen, was von Ihren Daten mitkommen kann – bevor Sie einen Termin planen müssen.
Einschätzung anfordern 07306 9241-800