Datenübernahme & Umstieg
Der Umstieg entscheidet sich an den Altdaten.
Zwanzig Jahre Geschäft stecken in Ihrem alten System. Was davon im neuen ankommt, entscheidet über den Erfolg des ganzen Projekts.
Ein ERP-Wechsel scheitert selten am neuen System. Er scheitert an dem, was vom alten übrig bleibt. Zwanzig Jahre Kundenhistorie, Preisvereinbarungen, die niemand mehr dokumentiert hat, und Belege, an denen eine Gewährleistung hängt – all das ist am Tag der Umstellung entweder im neuen System oder es ist ein Problem. Wir übernehmen diesen Teil für Sie, und wir tun es so, dass Sie hinterher nicht darauf vertrauen müssen: Die Übernahme läuft zuerst auf einer Kopie, danach stellen wir Quelle und Ziel nebeneinander und gehen das Ergebnis mit Ihnen durch. Erst wenn die Zahlen aus dem alten und dem neuen System zusammenpassen, ist die Arbeit fertig. Nicht vorher.
Warum die Datenübernahme das Risiko trägt
Über die Software wird im Auswahlprojekt monatelang gesprochen. Über die Daten spricht meist niemand – bis vier Wochen vor der Umstellung jemand fragt, was eigentlich mit den offenen Posten passiert. Dann wird es teuer, weil dieselbe Frage unter Zeitdruck beantwortet werden muss.
Fehlt die Historie, sucht der Vertrieb im Altsystem weiter und pflegt nebenbei das neue. Fehlen die offenen Posten, führt die Buchhaltung zwei Systeme parallel. Fehlt ein Beleg, an dem eine Gewährleistung hängt, merkt das niemand – bis der Fall eintritt. Keiner dieser Fehler meldet sich von selbst. Sie zeigen sich als Mehrarbeit, die man für normal hält.
Fertig ist erst, was nachgerechnet ist
Wir arbeiten so, dass Sie hinterher wissen, ob die Übernahme vollständig war – statt es zu hoffen. Das sind die fünf Punkte, an denen sich das entscheidet:
Bevor etwas in Ihrem künftigen Produktivsystem landet, läuft die Übernahme auf einer Kopie. Sie sehen das Ergebnis, bevor Sie sich festlegen – und müssen uns nichts glauben.
Nach jedem Lauf stellen wir Quelle und Ziel nebeneinander, Bereich für Bereich, und gehen das Ergebnis mit Ihnen durch. Ein Lauf ohne Fehlermeldung ist kein Nachweis – er sagt nur, dass nichts abgestürzt ist.
Und das Fehlen einer Spur bedeutet etwas: keine Spur heißt „nicht gelaufen“, eine Spur ohne Inhalt heißt „nachgesehen, war leer“. Diesen Unterschied kann Ihnen hinterher niemand mehr rekonstruieren, wenn er nicht von Anfang an mitgeschrieben wird.
Geht etwas schief, ist bekannt, wo der Lauf steht, und er lässt sich wiederholen. Es entsteht kein halber Datenbestand, über den später niemand mehr Bescheid weiß.
Die Übernahme lässt sich wiederholen. Der Stichtag ist damit die Wiederholung eines Vorgangs, den alle Beteiligten schon kennen – keine Premiere am Umstellungswochenende.
Wie eine Übernahme abläuft
- Bestandsaufnahme. Wir sehen uns Ihr heutiges System an – was darin steckt, wie es benutzt wird und was über die Jahre dazugekommen ist.
- Zuordnung mit Ihnen. Welches Feld aus dem Altsystem welche Bedeutung im neuen bekommt, entscheiden wir gemeinsam. Das ist eine fachliche Frage, keine technische.
- Testübernahme auf einer Kopie. Nichts davon berührt Ihr Tagesgeschäft.
- Abgleich und Besprechung. Sie bekommen das Prüfergebnis und wir gehen es zusammen durch – auch das, was nicht übernommen wurde, und warum.
- Nacharbeit. Was der Abgleich zeigt, wird korrigiert. Danach läuft die Übernahme erneut.
- Stichtagsübernahme. Der Lauf, den Sie zu diesem Zeitpunkt schon kennen – diesmal in Ihr neues myfactory.
Von welchen Systemen wir übernehmen
Für diese vier Vorgängersysteme führen wir die Datenübernahme nach myfactory als Dienstleistung durch. Die Vorgehensweise ist dieselbe; unterschiedlich sind die Ausgangslage und das, worauf es im jeweiligen Betrieb ankommt.
Sage Office Line
Gewachsen, angepasst, über Jahre mit Wissen aufgeladen, das nirgends steht. Genau daran entscheidet sich die Übernahme.
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Sage 100
Ein eingespieltes System mit Zusätzen aus mehreren Händen – und der Frage, was davon wirklich mitmuss.
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Sage 50
Der Betrieb ist gewachsen, die Tabellen daneben auch. Beim Umstieg gehört beides zusammengeführt.
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Sage New Classic
Lange im Einsatz, tief im Betrieb verankert, oft von wenigen Köpfen getragen. Die Historie ist hier besonders wertvoll.
Mehr →Welche Bereiche sich übernehmen lassen
Das hängt an Ihrer Installation – an der Version, am Ausbaustand und daran, was Sie über die Jahre selbst ergänzt haben. Zwei Betriebe mit demselben Vorgängersystem bekommen deshalb regelmäßig unterschiedliche Antworten. Eine allgemeine Liste würde Ihnen genau das verschweigen, worauf es ankommt: ob Ihre Preisstaffeln, Ihre Freifelder, Ihre Belegjahre mitkommen.
Deshalb geben wir Ihnen keine Liste, sondern eine Auskunft. Sagen Sie uns unten, womit Sie heute arbeiten und was Ihnen wichtig ist – wir sehen es uns an und sagen Ihnen, was in Ihrem Fall geht und was nicht. Das kostet Sie nichts und dauert kein Projekt.
Bereiche für unseren Fall klären
Was wir übernehmen – und was bei Ihnen bleibt
Damit von Anfang an klar ist, wer was tut:
- Bei uns: das Auslesen aus dem Altsystem, die technische Umsetzung, der Abgleich, das Protokoll und die Korrekturläufe.
- Bei Ihnen: die fachlichen Entscheidungen – was gilt künftig, welche Altdaten sind noch relevant, wie sollen gewachsene Sonderfälle künftig aussehen.
- Gemeinsam: die Zuordnung der Felder und die Abnahme. Beides funktioniert nur mit jemandem, der Ihr Geschäft kennt.
- Nicht Teil der Übernahme: das Aufräumen Ihrer Altdaten. Wir sagen Ihnen, was auffällt – bereinigen aber nichts ungefragt, weil sonst niemand mehr nachvollziehen kann, was verändert wurde.
Häufige Fragen
Welche Daten lassen sich beim ERP-Wechsel übernehmen?
Woran erkenne ich, dass eine Übernahme vollständig war?
Können wir den Umstieg vorher ausprobieren?
Müssen wir alle Altjahre mitnehmen?
Bleibt unser altes System noch lesbar?
Was brauchen Sie von uns, um anfangen zu können?
Welche Bereiche lassen sich in Ihrem Fall übernehmen?
Sagen Sie uns, womit Sie heute arbeiten und worauf es Ihnen ankommt. Wir sehen es uns an und melden uns mit einer Einschätzung – was in Ihrem Fall übernommen werden kann und was nicht. Alternativ erreichen Sie uns über unsere Kontaktseite oder telefonisch unter 07306 9241-800.
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